Schön, dass Sie sich für unsere Arbeit und unser Haus interessieren. Herzlich Willkommen!
Auf unserer Homepage erhalten Sie einen Überblick über alle aktuellen Termine und Themen. Demnächst werden Sie hier auch unsere Konzeption zum Stöbern wiederfinden.
Unser Haus bietet Platz für insgesamt 44 Kinder im Alter von null bis drei Jahren.
In unseren vier altersgemischten Gruppen arbeiten wir tagtäglich an intensiven Bindungsbeziehungen zwischen den Kindern und den pädagogischen Fachkräften. Gemeinsam gestalten wir eine Umgebung die zum Bewegen und Forschen einlädt.
Wir streben in der Zusammenarbeit mit Eltern eine vertrauensvolle Partnerschaft an, die von Respekt und gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist. Unsere Arbeit basiert auf einer durch Emmi Pikler inspirierten Pädagogik und auf einer professionellen Kommunikation.
Wir bieten folgende Öffnungszeiten an:
Montag bis Freitag von 07.00-17.00 Uhr
Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Entdecken unserer Homepage.

„Kinder haben die Fähigkeit und das Recht, auf eigene Art wahrzunehmen, sich auszudrücken und ihr Können und Wissen zu erfahren und zu entwickeln.
Sie wollen lernen und haben ein Recht auf ihre Themen sowie auf ein genussreiches Lernen.
Sie haben ein großes Vergnügen zu verstehen, zu wissen und sich an Problemen zu messen, die größer sind als sie!“ (Loris Malaguzzi)
Durch das neue KitaG in Rheinland-Pfalz verfügen wir seit 01.07.2021 über 22 U2-Plätze und 22 Ü2-Plätze. Unsere Einrichtung bieten wir ausschließlich Ganztagesplätze an.
In vier altersgemischten Gruppen werden jeweils 11 Kinder betreut. Es können Säuglinge ab der achten Lebenswoche aufgenommen werden und bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres in der Einrichtung bleiben. Die Übergänge der U2 und Ü2 Plätze finden aufgrund der Altersmischung in den der jeweiligen Gruppe statt.
Die Kinderkrippe orientiert ihre pädagogische Arbeit an dem Auftrag des § 2 Abs. 2 des Kindertagesstätten Gesetzes des Landes Rheinland-Pfalz:
„Kindertagesstätten sollen die Gesamtentwicklung des Kindes fördern und durch allgemeine und gezielte erzieherische Hilfen und Bildungsangebote sowie durch differenzierte Erziehungsarbeit die körperliche, geistige und seelische Entwicklung des Kindes anregen, seine Gemeinschaftsfähigkeit fördern und soziale Benachteiligungen möglichst ausgleichen.“
An dieser Aufgabe sind die Kinder, die pädagogischen Fachkräfte, die Eltern und weitere Erwachsene aktiv beteiligt. Gemeinsam werden so kindliche Bildungsprozesse gestaltet und der Organisation dieser Prozesse im Elementarbereich eine besondere Bedeutung zugemessen. Dabei arbeiten wir in erster Linie bedürfnis-/kompetenz- und ressourcenorientiert.
Unser Verständnis von Kindheit bedeutet, dass wir die Kinder nicht als „unfertige Erwachsene“ sehen, sondern als eigenständige Persönlichkeiten, die respektiert und ernst genommen werden müssen. Sie sind nicht Objekte des Handelns und der Entscheidungen Erwachsener, sondern von Geburt an aktive und kompetente Lerner, die nach Selbstbestimmung und Autonomie streben. Bildung und Erziehung gestaltet sich als sozialer Prozess, an dem sich Kinder und Erwachsene aktiv beteiligen. So sehen wir unsere Aufgabe darin, den Kindern optimale Bedingungen und Unterstützung zur Gestaltung ihrer Lernprozesse zu bieten.
Dabei stützen wir uns auf die Bildungs- und Erziehungsempfehlungen für Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz und sind eingebunden in die Zertifizierung der pädagogischen Fachkräfte des Landes.
Das Ziel der Eingewöhnung ist, eine Beziehung zum Kind aufzubauen und ihm damit die Gewissheit zu geben, dass es nicht allein auf der Welt ist und die Verlässlichkeit der Bezugspersonen garantiert ist. Durch diese Erfahrung bahnen wir den Weg für seine emotionale Stabilität und Sicherheit. Dies sind die Grundvoraussetzungen, um sich in der Welt zurechtzufinden und sich mit ihr aktiv auseinander zu setzen.
Uns ist es wichtig, die Autonomie und Unabhängigkeit der Kinder zu fördern, indem wir ihre Entscheidungen respektieren und ihnen differenzierte und vielfältige Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Denn jedes Kind besitzt die Fähigkeit lösungsorientiert handeln zu können.
Wir können die Kinder nicht vor Gefahren schützen, wir können sie aber entwicklungsgemäß und angemessen unterstützen in der Bewältigung dieser Aufgabe. Deshalb geben wir den Kindern die Möglichkeit, die Auseinandersetzungen mit den Umweltherausforderungen zu üben, um reale Gefahren einschätzen zu lernen.
Kinder entfalten sich auf diese Weise als aktive Lerner.
Die Individualität des Kindes achten und respektieren wir und bieten ihm in seiner kreativen Entwicklung unsere Unterstützung an.
In diesem Zusammenhang ist es uns wichtig, die Umgebung der Kinder so zu gestalten, dass sie sich spontan, abwechslungsreich und selbstständig bewegen können, damit sie ihre Fähigkeiten erproben und erleben können. Es ist uns ein Anliegen, ihnen eine Umgebung und ein räumliches-materielles Repertoire an Möglichkeiten, aus denen sie wählen können, zur Verfügung zu stellen.
Beim gemeinsamen Spielen und Entdecken bauen die Kinder Gruppenbeziehungen auf und entwickeln ihre soziale Identität.
„Kindliche Erkenntnis ist nicht das kalkulierte Produkt pädagogischen Bemühens, sondern entsteht im selbsttätigen Flirt mit der Welt.“ (Dreier zit. nach Stamer-Brandt. 2010. S. 4)
Wir wollen die Kinder in ihrer Entwicklung begleiten und unterstützen.
Dazu ist eine stabile Bindung zwischen Erzieherin und Kind nötig. Sie ist die elementare Basis, um dem Kind Sicherheit, Geborgenheit, Emotionalität und Wärme zu vermitteln. Aus diesem Grund arbeiten wir nach einem festen Bezugssystem.
Wir wollen für das Kind eine zuverlässige, berechenbare und ehrliche Bezugsperson sein, das heißt auch, eine authentische Person mit Gefühlen und Stimmungen. Gerade deshalb achten wir bewusst auf Körpersprache, Tonlage und Lautstärke, sowohl bei uns als auch beim Kind. Wir nehmen die Emotionen des Kindes ernst und lassen sie sie ausleben. So bemühen wir uns, ein Klima des achtsamen, respektvollen Umgangs miteinander herzustellen.
Wir möchten Überbehütung und künstliche Rücksicht vermeiden um weitere Lernerfahrungen zu ermöglichen. Außerdem achten wir darauf, dass wir das Kind nicht in Positionen bringen, die es noch nicht alleine einnehmen kann.
In dieser Haltung lassen wir dem Kind Zeit, das Tempo und die Reihenfolge seiner Entwicklung selbst zu bestimmen. Wir geben Entwicklungsanreize und vielfältige Erfahrungsmöglichkeiten, damit das Kind mit allen Sinnen forschen und entdecken kann. Dies geschieht mit wenig Animation, um die Eigenkreativität des Kindes zu fördern und seine Selbstbildungsprozesse zu unterstützen.
Unser geregelter Tagesablauf mit seinen Abläufen schafft eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der sich das Kind als Mitglied der Gemeinschaft erlebt.
Wir fördern Chancengerechtigkeit für alle Kinder.
Hannah Reitz
Tel.: 0162 2483635
Hier finden Sie auch auch meinen deutschen und meinen englischen Flyer.
Wir stehen Ihnen jederzeit für Fragen, Anregungen und
Ergänzungen zur Verfügung.
Alessia Pfaff (komm. Kita-Leitung) und
Stefanie Kleinz (komm. stellv. Leitung)

Für die 44 Kinder sind bei uns 11,83 Fachkräfte eingestellt.
Wir setzen uns aus den unterschiedlichsten beruflichen Biografien wie z.B.: Sozialpädagog*innen, Kinderkrankenschwestern und Erzieher*innen zusammen.